Mutterschutzgesetz

Das Mutterschutzgesetz soll den Schutz der werdenden und stillenden Mutter an ihrem Arbeitsplatz gewährleisten. Aber nicht nur die Mutter soll geschützt werden, sondern auch das Kind.

Das Mutterschaftsgesetz



Als Mutterschutz werden Regelungen bezeichnet, die von der internationalen Arbeitsorganisation erstellt wurden. Diese Regelungen sollen dem Schutz der Wöchnerinnen dienen. Das Mutterschutzgesetz betrifft nicht nur werdende Mütter, sondern stellt auch nach der Geburt noch Normen fest, damit das Kind ausreichend geschützt ist. Zum Mutterschutzgesetz zählen das Arbeitsverbot für Wöchnerinnen und auch der Kündigungsschutz von Schwangeren und Wöchnerinnen. Sobald die werdende Mutter, ihrem Arbeitgeber von der Schwangerschaft unterrichtet, darf sie nicht mehr gekündigt werden. Dieser Kündigungsschutz gilt auch noch einen gewissen Zeitraum nach der Geburt. Die schwangere Frau ist aber laut Mutterschutzgesetz auch dazu verpflichtet, dass sie ihrem Arbeitgeber über die Schwangerschaft informiert, sobald diese gesichert ist. Diese Information kann auch formlos gestaltet sein, muss aber in schriftlicher Form erfolgen. In dieser Meldung müssen die Daten der Mutter angeführt werden und der voraussichtliche Geburtstermin.






Sobald der Arbeitgeber von der Schwangerschaft unterrichtet wurde, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden. Die werdende Mutter darf bestimmte Tätigkeiten nicht mehr ausüben, was bedeutet, dass sie andere Arbeiten erledigen muss. Die Lohnzahlung geht auch weiter, wenn die werdende Mutter aus diversen Gründen nicht am Arbeitsplatz erscheinen kann. Hier muss aber immer eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden. Vorsorgeuntersuchungen können auch während der Arbeitszeit durchgeführt werden, ohne dass diese Zeit vom Lohn abgezogen werden darf. Allerdings gilt dies nur, wenn die Vorsorgeuntersuchungen außerhalb der Arbeitszeiten nicht zumutbar wären. Die werdende Mutter hat das Recht, zu den Vorsorgeuntersuchungen zu gehen, ohne dass dafür ein Urlaubstag, oder Zeitausgleich genommen werden muss. Der Arbeitgeber muss aber rechtzeitig über die Vorsorgeuntersuchungen informiert werden.